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Sonderseiten im Rahmen der WEA-Windpark-Diskussion Zeller Blauen - Neuenweg 
 
 
Ganz aktuell: Einladung zum Vortrag und zur Grenzwanderung am Sonntag, den 27. Mai 2017 um 10 Uhr
 
Mehr Infos dazu hier
 
Sie kennen die Schanzenwelt des Zeller Berglands und speziell des Zeller Blauens noch nicht -
dann wird es höchste Zeit!
 
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Hier finden Sie Informationen zu weiteren regionalen Schanzanlagen
 
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Und hier die Fortführung der Sonderseite im Rahmen der WEA-Windpark-Diskussion Zeller Blauen - Neuenweg
 
 

Die Bodendenkmale von Neuenweg, Bürchau und Elbenschwand sind ein vom Denkmalschutz umfasstes kulturelles Erbe des Landes, an deren Erhaltung ein öffentliches Interesse besteht.

 
 
Die Holder-Schanze, eine Linearschanze bei Neuenweg  (1) 
 
Mit Hinweis auf die Schanzanlage der Vorderen Linie östlich von Bürchau
 
Die ENERKRAFT GmbH und die EWS planen auf dem Gelände der historischen Linienschanze, besser bekannt unter dem Namen Holder-Schanze - die als archäologische Gesamtheit zum Schanzen-Ensemble der Hau-Pass-Sicherung zählt - den Bau einer WEA. Um dies - analog der damals geplanten Funkmasterrichtung auf dem Gersbacher  Mettlenkopf (ebenfalls Schanzenstandort) - zu verhindern, habe ich zunächst einen Offenen Brief (siehe unten) sowie einen Leserbrief veröffentlicht und jene dem regionalen wie lokalen Denkmalschutz verpflichtete Mitbürger und ebenso ehemalige Kooperationspartner informiert.
 
 
 
Grundlage DG 1 : 5.0000 - Grafische Nachgestaltung © Archiv Werner Störk 2018 
 
Auf der Basis der amtlichen DG-Karte 1 : 5.000 ist die markierte Holder-Schanze (rot) eingezeichnet - mit ihrem direkt nach Süden laufenden, massiven rund  300 Meter langen Sperrwall (braun) sowie orange die Kommunikationslinie (Laufgraben) zur nördlichen (westlichen) Hau-Redoute (grün). Deutlich wird dabei, dass die geplante ENERKRAFT und EWS-WEA 1 in Wirklichkeit dann große Teile der Holder-Schanze für immer zerstören würde, wobei - bedingt durch die zum Bau notwendigen Rodungsarbeiten und Zuwegungsmaßnahmen (siehe Ausschnitt unten) wohl die ganze Schanze vernichtet würden. Neben der Holder-Schanze könnte peripher auch die Bürchauer Schanze gefährdet sein - ebenso wie der historische Grenzweg mit seinen markanten Grenzsteinen sowie eine vom LfD neu entdeckte Schanzanlage bei Elbenschwand.
 
 
 
 
Quelle: © Google Maps, Bilder © 2016 DigitalGlobe, Kartendaten © 2016 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google ©  2017  
 
Das Süd-Areal der Holder-Schanze 
 
 
 
 
Quelle: © Google Maps, Bilder © 2016 DigitalGlobe, Kartendaten © 2016 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google ©  2017, Grafik © Werner Störk 2017 
 
Der Pfeil weist zur besseren Wiederkennung auf jenes Waldstück (grün), das auch in der DG Karte 1 : 5.000 (unten) sowie in der Planungskulisse der EWS (oben) klar zuweisbar und somit zweifelsfrei wieder zu erkennen ist. 
 
 
 
Grundlage DG 1 : 5.0000 - Grafische Nachgestaltung © Archiv Werner Störk 2018  
 
Damit man sich eine klares Bild über einen neutralen Kartenausschnitt machen kann, habe ich auf der oberen rechten DG Karte die Gemarkungsgrenze karminrot eingefärbt - sie teilt die Holder-Schanze und ist eine markante Erkennungslinie. Ebenso eingfärbt das entsprechende Waldstück (grün), damit man einen definitiven und unverrückbaren Vergleichspunkt erhält..Entsprechend der EWS-Planungskulisse  blau schraffiert die unmittelbar betroffenen Areale, lila markiert wurde die mittelbar durch Rodungsarbeiten und die Zuwegung betroffenen Schanzen-Areale - wobei diese gekennzeichnete Fläche ausgesprochen "zurückhaltend" kartiert wurde.
 
 
 
 
 Detail aus der offiziellen Planungskulisse © der  ENERKRAFT GmbH und der EWS 2018 mit grafischer Nachgestaltung © Archiv Werner Störk 2018  p
lus DG Grundlagenkarte mit
grafischer Nachgestaltung © Archiv Werner Störk 2018  
 
 
Die blau schraffierte Fläche ist die Verschiebungsfläche für die WEA 1 sowie die dazugehörige Zuwegung (rot). Grün markiert zum Wiedererkennen, Auffinden und zum Vergleichen das betreffende Waldstück sowie weiß markiert die Gemarkungsrenze. Dazu das Landesamt  für Denkmalpflege Freiburg in einer ersten Stellungnahme an das Landratsamt Lörrach wie folgt: „Die geplanten WEA scheinen nicht direkt auf diesen Schanzen errichtet zu werden“ (ZE) Diese Aussage wiederholt der Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege im Rahmen des Scoping-Termins im Landratsamt Lörrach am 14.05.2018.
 
 
BZ-Artikel von Nicolai Ernesto Kapitz nach einer gemeinsamen Begehung der Holder-Schanze in der Badischen Zeitung vom 03.05.2018
 
http://www.badische-zeitung.de/kleines-wiesental/windrad-bedroht-kulturdenkmal--152201736.html
 
 
Mein Leserbrief an die Redaktion der Badische Zeitung Schopfheim
(wurde  am 05.05.2018 - jedoch ohne Grafik - veröffentlicht, blauer Text gestrichen)
 
 

Bericht über die Holder-Schanze vom 03.05.2018



In dem BZ-Artikel „Windrad bedroht Kulturdenkmal“vom 03.05.2018, Seite 24, wird das Landesamt  für Denkmalpflege Freiburg in einer Stellungnahme an das Landratsamt Lörrach wie folgt zitiert: „Die geplanten WEA scheinen nicht direkt auf diesen Schanzen errichtet zu werden“ (ZE). Diese Feststellung ist irreführend und nachweislich falsch. Sie belegt entweder eine Unwissenheit über den geographisch-archäologischen Standort bzw. ignoriert wissentlich vorhandene Datenbanken und Kartenwerke.

Die im Planungsentwurf der ENERKRAFT GMBH vom 13.04.2018 vorgesehene Verschiebungs- und Zuwegungsfläche berührt nicht nur Areal der Holder-Schanze, sondern deckt es flächenmäßig mehrheitlich massiv ab. Ich habe als Grundlage für die zeichnerische Darstellung die amtliche DG-Karte 1 : 5.000 verwendet. Rot markiert die Holder-Schanze, orange die immer noch sehr gut erhaltene Kommunikationslinie (Laufgraben) zur Redoute (Viereckschanze) auf dem Hau-Pass sowie blau gestrichelt die geplante Verschiebungs- und Zuwegungsfläche.

Gerade angesichts der Stellungnahme des Landesdenkmalamtes gilt auch in unserer Region gezielt das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es keine wie auch immer geartet „abwägende“ kommunale oder landespolitische, weder eine technische noch wirtschaftliche Rechtfertigung dafür gibt, wertvolles Kulturgut gezielt für immer zu zerstören – als bewusster Akt der Vernichtung zugunsten eines scheinbar offenbar alles legitimierenden „Fortschritts“- leider noch mit dem sehr zweifelhaften Segen der Behörden.

Als wichtige Brückenpfeiler der Erinnerung sind auch die Schanzen bedeutsame Zeugen jener extrem unfriedlichen Zeiten und werden so für alle nachfolgenden Generationen auch zu stillen und dennoch eindrucksvollen Friedensmahnern. Schon allein deshalb sollten wir sie respektieren, schätzen und schützen. Dafür muss man nicht ein "glühender Heimatforscher" sein - nur einfach ein Mensch, der Natur und Kultur schätzt und respektiert.

Die Schanzen bleiben einzigartige, wertvolle, schätzens- und schützenswerte Zeugnisse unserer Vergangenheit: Sie gehören zu uns wie die Wurzeln zu einem Baum, sie sind fester Bestandteil unserer Geschichte und damit auch Teil unserer Identität. Und besitzen – weit über die Region des Kleinen wie des Großen Wiesentals hinaus – ein wirklich beeindruckendes Alleinstellungsmerkmal.


Werner Störk

minifossi@mail.pcom.de
http://minifossi.pcom.de

	  
 
Und hier abschließend noch mein Offener Brief  (pdf-Datei) -
weitere Infos zur Bürchauer Schanze unten.
 
 
Quelle: © Google Maps, Bilder © 2016 DigitalGlobe, Kartendaten © 2016 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google ©  2017, Grafik © Werner Störk 2017  
 
Gesamtübersicht über die multiepochale, mulitnationalen und mulitfunktionalen Schanzanlagen der Neuenweger Hau- und Eck-Pass-Sicherung

 

 
Am 03.05.2018 schrieb ich folgende Mail - u.a. an die Oberste Denkmalschutzbehörde Baden-Württemberg, an das Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, an das Landesdenkmalamt Freiburg RP Südbaden, die Untere Denkmalschutzbehörde Landratsamt Lörrach, die EWS Schönau sowie ENERKRAFT GmbH.  
 
Planung eines Windparks durch die EWS/ENERKRAFT GmbH gefährdet ein archäologisch wertvolles Schanzen-Ensemble im Südschwarzwald.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich nehme die heutige Berichterstattung der Badischen Zeitung

 

http://www.badische-zeitung.de/kleines-wiesental/windrad-bedroht-kulturdenkmal--152201736.html

 

zum Anlaß, der hier veröffentlichte Einschätzung des LfD ausdrücklich zu widersprechen. In dem Artikel heißt es wörtlich - ich zitiere: "Die geplanten WEA scheinen nicht direkt auf diesen Schanzenerrichtet zu werden".

 

Ich kann nicht einschätzen, warum es den für diese Aussage Verantwortlichen an der notwendigen konkreten topografischen Kenntnis fehlt oder man auf der Basis fehlender Daten zu einer solchen falschen Aussage kommen kann: die geplante WEA 1 liegt  d i r e k t  auf dem Schanzengelände der Holder-Schanze - ebenso die geplante Zuwegung.

 

Ein wie auch immer gearteter - vom Landesamt für Denkmalpflege genehmigter Eingriff - würde nicht nur diese Anlage in ihrer Gesamtheit, sondern auch das Gesamtensemble der zusammenhängenden Schanzanlagen nicht nur beeinträchtigen, sondern zerstören. Was könnte eine solche Vernichtung von wertvollem Kulturgut - das weit über 300 Jahre auch von der hier lebenden Bevölkerung geschützt wurde -  rechtfertigen?

 

Ich bitte um Kenntnisnahme des tatsächlichen Sachverhaltes. Sollte die falsche Einschätzung weiterhin bestehen bleiben und in der Öffentlichkeit vertreten werden, erwäge ich juristische Schritte, diese Fehleinschätzung wirksam zu korrigieren.

 

Zur Vervollständigung bzw. zur Orientierung des Sachverhaltes füge ich noch meinen Offenen Brief sowie zur umfassenden Information den Direktlink (s.u.) als Anlage bei.

 

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

 
gez. Werner Störk

 

http://minifossi.pcom.de/Holder-Schanze-Linearschanze-Linienschanze-Redoute-Sternschanze-Hau-Neuenweg-1.html

 
Ende der Mail.
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
Die historische Pass-Sicherung am Hau in Blickrichtung Osten über das Große Wiesental
 
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
Die historische Pass-Sicherung in Blickrichtung Süden über das Kleine Wiesental.
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Der Hau-Paß in Blickrichtung Norden auf den Belchen
 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Der Hau-Paß von Böllen bei Neuenweg mit der Redoute (Viereckschanze, roter Pfeil) und der Sternschanze (Polygonalschanze, blauer Pfeil).
 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Der Hau-Paß von Böllen bei Neuenweg mit der Redoute (Viereckschanze, roter Pfeil) und der Sternschanze (Polygonalschanze, blauer Pfeil).
 

Die am Rand des Schwarzwaldes errichteten Schanzanlagen gehören als lineare Strukturen zu den flächenmäßig größten archäologischen Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg. Den Ursprung haben diese Befestigungswerke in spätmittelalterlichen Verschanzungen wie dem Landhag auf dem Hotzenwald. Ein planmäßiger Ausbau zu einem überregionalen System erfolgte in mehreren Phasen seit dem Dreißigjährigen Krieg bis um 1735. Die letzten Schwarzwaldlinien wurden in den sog. Koalitionskriegen (1796 – 1815) angelegt.

Mehrere neuen Fundstellen der AG MINIFOSSI haben gezeigt, dass auch das Kleine Wiesental solche historischen Zeitzeugen besitzt. Das Ziel einer umfassenden kulturhistorischen Untersuchung von 2002 – 2014 war die komplette Rekonstruktion des südlichen Teilabschnitts der sog. Vorderen Linie, einer defensiven Verteidigungslinie des Markgrafen Ludwig Wilhelm  von Baden, die er als Befehlshaber der habsburgisch-kaiserlichen Oberrhein- und Kreistruppen ab 1693 errichten ließ.

 

Der südliche Teilabschnitt derVorderen Linie führt mit einer stark gesicherten Schanzlinie von Todtmoos-Au und Gersbach bis nach Zell. Dann über Adelsberg auf den Zeller Blauen, von dort über den Hirschkopf, vorbei an Bürchau und auf den Hau, der massiven Pass-Sicherung bei Neuenweg (Fotos) mit seinen zwei sehr gut erhaltenen Schanzanlagen: einer Redoute (Viereckschanze) auf der südlichen und einer markanten /(vermutlich französischen) Sternschanze auf der nördlichen Hangseite.
 

Mehr aktuelle Infos: Werner Störk (2014): Die Sternschanze auf dem „Hau“ bei Neuenweg – eine absolute Rarität, in: Das Markgräflerland – Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur, herausgegeben vom Geschichtsverein Markgräflerland e. V., Band/Jahrgang 2014, Seite 76–84, Verlagsort Schopfheim, Uehlin Print und Medien Schopfheim, ISBN-Nr.978-3-932738-52-4

 
Auszug:
 

"...Denn diese invertierten Aufnahmen (Abb. 4 – 7) machten deutlich, dass die Sternschanze keineswegs – wie bislang angenommen – ein ursprünglicher Bestandteil der Markgräflichen Vorderen Linie war. Sie war eindeutig – entsprechend ihrer Form – taktisch als solitäre 360–Grad–Rundum–Verteidigungsanlage konzipiert. Was sich auch am einzigen, im Gelände sogar gut erkennbaren ursprünglichen Zugang zeigt, der sich überhaupt nicht am Verlauf der Linie orientiert. Die scheinbare Anbindung an die rechts an ihr vorbeilaufenden Kommunikationslinie war somit keinesfalls ursprünglicher Teil und damit auch kein geplantes Element der Linie. Es war einzig und allein die räumliche Konsequenz aus der Tatsache, dass die einstigen Bauherren ihre Sternschanze nicht nur so provokant nahe an der Territorialgrenze Vorderösterreichs anlehnten, sondern sie – was für ein Affront – direkt touchieren ließen. Dass man beim späteren Bau der Linie den einstigen Zugang nicht auch als Laufgraben integrierte und damit die Sternschanze wirklich strategisch effektiv in die Linie eingebunden hätte, zeigt, dass diese Schanze ganz bewusst von der neuen Linienführung ausgeschlossen wurde. Lediglich auf Grund ihrer unmittelbaren räumlichen Nähe musste sie angebunden werden, um den eigenen Verteidigungswert der Linie nicht zu gefährden.

Da die tatsächliche territoriale Grenze zwischen der Markgrafschaft und dem Reichsgebiet nun so nah an der Sternschanze vorbeiführte, musste im Rahmen der Vorderen Linie die dortige Kommuni-kationslinie sogar z. T. direkt auf die Grenzlinie gelegt werden, was dazu führte, dass man auch das unmittelbare Schanzenareal der Sternschanze anschnitt (Abb. 4 – 7). Dabei wurde die östlichste Stern-spitze durch den Laufgraben der Linie so geöffnet, dass ein Angreifer ungehinderten Zugang zum Innern der Anlage erhielt. Damit hätte man, wäre diese Sternschanze wirklich fester Bestandteil der Linie gewesen, deren Verteidigungswert sinngemäß selbst geschleift.

Im Gegensatz dazu fällt eben jetzt auch auf, dass beim Bau der gegenüberliegenden Redoute erkennbar schon mit der Planung ein ausreichender, auch militärisch optimal zur Verteidigung nutzbarer Abstand entlang der Grenzlinie eingehalten wurde. Damit lag – strategisch gesehen – das Hauptgewicht einer möglichen Verteidigung des Hau-Passes nicht – wie bislang angenommen – auf der nördlichen Seite der Sternschanze, sondern primär auf der südlichen Seite der eben nicht älteren, sondern ganz im Gegenteil, eben jüngeren Redoute...".

 
 
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
Die historische Pass-Sicherung am Hau von Norden her mit SW–Blick ins Wembacher Tal (Richtung Schönau). Im Vordergrund links die Sternschanze mit der an ihr direkt verlaufenden Kommunikationslinie (auf ihr verläuft der heutige Wanderweg) und die Redoute (Viereckschanze) auf der gegenüberliegenden rechten Seite. Von dieser aus verlassen an der Nord- und Südseite gut erkennbare Kommunikationslinien (Laufgräben), die dann südwärts auf die Holder-Linearschanze und die lineare Schanzanlage bei Bürchau (Infos & Fotos unten) treffen, während die anderen entgegengesetzt nach Norden über die Passhöhe, östlich vorbei an der Sternschanze, hoch zum Wald ziehen.
 
Die Linienschanze der Vorderen Linie in Bürchau
 
 
 
Quelle : http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1701179/%22Topographischer+Plan+von+dem+Elbenschwand+und+B%C3%BCrchauer+Bann%22?p_auth=k6qn43NU
 
"Topographischer Plan von dem Elbenschwand und Bürchauer Bann", Quelle: Generallandesarchiv Karlsruhe (1789/1790)
 
 
 
Quelle : http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1701179/%22Topographischer+Plan+von+dem+Elbenschwand+und+B%C3%BCrchauer+Bann%22?p_auth=k6qn43NU
 
Detail "Topographischer Plan von dem Elbenschwand und Bürchauer Bann", Quelle: Generallandesarchiv Karlsruhe (1789/1790) mit Schanze
 
 
 
DG Bürchau Ost mit der Bürchauer Linenschanze
 
 
 
DG Bürchau Ost mit der Bürchauer Linenschanze
 
 
 
 Detail aus der offiziellen Planungskulisse © der  ENERKRAFT GmbH und der EWS 2018
 
Die Bürchauer Schanze ist entsprechend der aktuellen Planungskulisse nicht unmittelbar gefährdet - diese Situation kann sich doch dann sehr schnell ändern, wenn - wir kennen die konkreten Vorfälle bei der Errichtung der WEA auf dem Glaserkopf (Hasel-Gersbach), wo auf Grund der Witterung unerwartet ein anderer Fahrweg (Pfeil) notwendig wurde. Das hätte für die Schanze und das gesamte Schanzenareal mit den vorgelagerten Biwakspuren fatatle Folgen.
 
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
In exponierter Kammlage errichtet, optimal an die geologischen Gegebenheiten angepasst, erweckt die Anlage auf den ersten Blick den Eindruck einer nicht fertiggestellten Redoute. Zumal ein massiver Schanzkorpus das Zentrum prägt.. Sie zieht sich als Linearschanze am Höhenkamm entlang und wurde durch einen neuen Forstweg im südlichen Teil angeschnitten. Sie endet im Norden ohne einen schützenden Graben oder Wall (möglicherweise wurde hier das Areal mit einer Kombination aus aufgeschichteten Lesesteinen und Holzstämmen/Balken geschützt). Sperrgräben sicherte die Anlagen nach Süden und Westen. Mit dem Tal ist sie durch eine Kommunikationslinie verbunden.
 
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
Die Bürchauer Schanzanlage war - wie auch die von Neuenweg - zum Schutz von Schönau angelegt, um so die Übergange der historischen Passwege zu sichern. Da man den französischen  Angriff über Kandern und Tegernau erwartete, lag es nahe, das Kleine Wiesental als erste mögliche Verteidigungslinie speziell zu stärken. So diente die auch heute noch beeindruckende Anlage bei Bürchau zur Sicherung des östlich davon gelegenen Dachsgrabens und des Sägebachtals, über die ein Angreifer seinen Vorstoß auf Schönau von Südwesten aus plante. Die Pass-Sicherung von Neuenweg sollte einen auf Schönau von Norden oder Westen kommenden Angriff unterbinden.
 
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchauu
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Linearschanze von Bürchau
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Linearschanze von Bürchau
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Linearschanze von Bürchau
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linearschanze von Bürchau
 
Auffällige Steinhaufen, im ersten Moment oft als gewöhnliche „Lesesteinhaufen“ der landwirtschaftlichen Nutzung zugeordnet, entpuppen sich bei genauer Untersuchung als verstürzte kleine, ringförmige  Steinwälle oder gezielt errichtete Stein-Plateaus. Die Anordnung - sie laufen parallel wie Perlen auf einer Schnur - und die bewusste geometrische Versetzung der einzelnen Objekte im Hang zeigt eine sehr  bewusste Auswahl der Standorte, die alle in mittelbarer Umgebung der Schanzanlage bzw. in einer westlich vorgeschobenen offensichtlich zweiten Verteidigungslinie liegen.
 
Durch den speziellen archäologischen Befund in Muggenbrunn können wir aber erst im nächstfolgenden Jahr diese Steinhaufen erstmals sehr genau zuordnen - siehe  

http://minifossi.pcom.de/Muggenbrunn-Fortifikation-Kommunikation-2-7.html
 
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
Linear-Schanze von Bürchau
 
 
 

Quelle: © Google Maps, Bilder © 2016 DigitalGlobe, Kartendaten © 2016 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google.& Grafik © Werner Störk 2016

 
Diese Fotomontage zeigt, dass die Holder-Schanze (karminrot) nicht nur eine Sicherung der drei Pass-Straßen (Hau, Sirnitz, Münstertal), sondern eine Pass-Sicherung für insgesamt fünf Passwege war: Vergessen wird dabei immer, dass der Übergang vom Kleinen Wiesental von Bürchau her kommend und dort am Silberberg abzweigend, ebenfalls ein wichtiger Übergang ins Große Wiesental war und das Silbereck daher von der Holder-Schanze ebenfalls gesichert wurde. Ebenso deutlich wird die sehr wichtige Überwachungsfunktion der drei Vorposten (rote Dreiecke), deren visuelle Kontrolle so optimal alle möglichen (weiße Pfeile) französischen Angriffsrouten (rot, gelb, orange) umfasste. Gleichzeitig sicherten diese Vorposten die schnelle visuelle Sicht- Kommunikation (blau) zwischen der Holder-Schanze (über den Chartaque/Wach- und Signalturm) zur Hau-Redoute (gelbes Quadrat) - ein sehr effektives Defensivsystem. Die Standortwahl der Holder-Schanze zeigt, dass man mit der Plazierung auf der Kammlinie unter gleichzeitiger räumlicher Zurücknahme vom Hau-Pass Richtung Süden wesentlich effektiver alle vier Angriffsrouten kontrollieren und bei konkreten Angriffen nach allen Seiten optimal verteidigen konnte. Ein Umgehen der Holder-Schanze im Süden über das Silbereck wäre durch eine Verlagerung der auf der Schanze bereitstehenden Verteidiger relativ schnell und einfach zu vereitlen gewesen. Deutlich erkennbar das Bemühen der französischen Angreifer, den gut gesicherten und völlig freiliegenden Hau-Pass möglichst zu meiden und ihn daher im Süden zu umgehen. Auch südlich von Bürchau bot sich eine Übergangsroute an (blau), die man im Rahmen des Linienbaus durch eine Linearschanze (gelbe Raute) sicherte.
 
 
 
Quelle: © Google Maps, Bilder © 2016 DigitalGlobe, Kartendaten © 2016 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google ©  2017, Grafik © Werner Störk 2017 
 
Die Bürchauer Schanzanlage ist gegenüber der Holder-Schanze deutlich kleiner - erfüllt aber einen elementar wichtigen strategischen Schutz für die Hau-Pass-Sicherung: Französische Angreifer - entweder über Kandern und Wieslet von Hüningen kommend - oder über die Sirnitz und durch die Klemmbach-Klamm vorrückend (gelb) - möglichweise sogar sich dann vereinigen - hätten dann die Passhöhe von Bürchau (Dachseck) nicht nur via Wembnach wiederum Schönau angreifen können, viel problematischer wäre gewesen, wenn sie dann unerwartet von beiden Seiten die Hau-Sicherung (rot) hätten angreifen können
 
 

Die geographische Nähe zum „Letzbrunnen“ am „Horn“ sowie zum „Letzberg“ und zur „Letzberghalde“ bei Schönau legen jedoch auch die Vermutung nahe, dass es bereits vor der Einrichtung der Markgräflichen Linie hier in Bürchau markante Verteidigungspunkte gegeben hat, die weit aus älter sind. Denn die „Letze“ (massives Weghindernis mittels Baumstämmen an engen Taleinschnitten) von Schönenbuchen verweist - samt der heute noch dort stehenden Kapelle - auf die  blutige Schlacht zwischen Schwarzwälder Bauern und französischen Armagnaken (Armanjacken, Armegecken) im Jahre 1444.

 
Neuenweg selbst liegt ja an insgesamt an drei Pass-Straßen: Die Verbindung nach Westen ins Rheintal teilt sich im Ort in eine Verbindung über die Sirnitz nach Badenweiler, die andere Straße führt über Münsterhalden und Münstertal nach Staufen. Nach Osten geht die Verbindung über den Hau ins Große Wiesental nach Schönau und weiter über Todtnau zum Feldberg – nicht nur geographisch sehr attraktiv, sondern auch aus militärisch strategisch-taktischer Sicht ein überaus interessanter Geländepunkt.
 
Der Hau – wie die Passhöhe in Erinnerung an die Funktion als Verhau-Hindernis auch genannt wird (im Angriffsfall wurde der Weg über die Passhöhe mit gefällten Bäumen gesperrt) – gehört daher mit seinen zwei Schanzen samt Vorposten sowie deren komplett erhaltenen Kommunikationslinien (Verbindungs- und Laufgräben) zwischen den Verteidigungsanlagen (Fotos) zu den bereits intensiv erforschten Objekten von Neuenweg.
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
Legende: Redoute/Viereckschanze roter Pfeil, Sternschanze (Polygonalschanze) blauer Pfeil, Kommunikationslinie zwischen Sternschanze und
Passhöhe gelbe Linie, orange: Kommunikationslinie (Vordere Linie, Schwarzwaldlinie), rot:Kommunikationslinie von der Redoute zum Dorf
 und grün: Kommunikationslinie zum östlichen Vorposten (grüner Pfeil).
 
 
 
Luftbild Erich Meyer © Archiv Werner Störk 2016
 
Der heutige Pass mit Blick auf Neuenweg. Im Vordergrund das Teilstück der Vorderen Linie mit Laufgräben (Kommunikationslinie) und der integrierten Redoute (Viereckschanze). Erstmals nachgewiesen konnte jetzt eine weitere Kommunikationslinie, die an der Südflanke der Redoute in Richtung Neuenweg hangabwärts geführt wurde (siehe Fotos unten). Das gesamte Gelände westlich vor der Redoute ist künstlich steiler modelliert, um einen Angriff von Neuenweg kommend zu erschweren. Gut erkennbar aus dieser Position von SE her ist der ursprüngliche Zugang zur Sternschanze von der Passhöhe Hau hinauf zur Schanze, an der die nachträglich errichtete Linie rechts vorbei bis hoch in den Wald führt. Der geteerte Zufahrtsweg im Vordergrund (mit Strommast und geparkten Fahrzeugen) bildete damals die Grenze zwischen dem katholisch–habsburgischen Vorderösterreich (rechte Seite) und der evangelisch–baden–durlachischen Markgrafschaft (linke Seite). Diese Grenzlinie setzte sich entlang dem heutigen Wanderpfad rechtsseitig (östlich) der Sternschanze in Richtung Wald fort.
 
 
 
Luftbild © Erich Meyer
 
 
              

Fotos & Modell © Archiv Werner Störk 2016

 
Ein maßstabgetreues Modell der Sternschanze (Polygonalschanze) vom Hau-Pass bei Neuenweg. Mit roten Punkten sind die ausspringenden Winkel und mit gelben Punkten die einspringenden Winkel gekennzeichnet. Die ausspringenden Winkel ermöglichten einen effektiven Flankenschutz der einspringenden Winkel und umgekehrt, so dass man eine effektive Rundumverteidigung der Schanze erreichte. Im Gegensatz zur quadratischen Redoute gab es bei einer Sternschanze keine toten Winkel mehr, die ein Gegner – ohne vom Abwehrfeuer der Verteidiger getroffen zu werden – zum erfolgreichen Angriff auf eine Viereckschanze nutzen konnte. Daher wurde die Redoute-Form primär als Linien–Schanze eingesetzt, da sich an der Linie die Verteidigung mehrheitlich nur auf eine Abwehrrichtung beschränkte, aus der man den feindlichen Angriff erwartet. Im Fall von Neuenweg aus Westen.
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
 
 
Foto © Archiv Werner Störk 2016
 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
 
 
Luftbild Erich Meyer © Inv. Foto © Archiv & Sammlung Werner Störk 2016
 
Diese Fotos dokumentieren sehr gut, dass die Sternschanze (Polygonalschanze) als Solitär mit einer eigenen Anbindung (orange) an den Hau-Passweg errichtet wurde. Interessant ist, dass die Markierung durch den Restschnee offensichtlich auch eine nachträgliche Öffnung des Hauptgrabens an der südwestlichen Stelle zeig (rot). Damit hätte die Anlage im Bedrohungs- oder Angriffsfall ihre Fähigkeit einer autarken Rundumverteidigung und damit natürlich auch jeden strategisch-taktischen Wert verloren. Vermutlich wurde der Zugang erst später aus Bewirtschaftungsgründen (z. B. um Kühen die Beweidung des Grabens und des Wallkörpers zu ermöglichen) geöffnet, damit die Tiere einen ungehinderten und gefahrlosen Zu- und Ausgang erhalten. Die blaue Linie markiert die historische kaiserliche Kommunikationslinie und gleichzeitig den Grenzverlauf. Luftbild (Ausschnitt) in Blautönen: invertiertes Foto.
 
 
 

Foto © Archiv Werner Störk 2016

 
 
                    
 

Fotos & Grafik © Archiv Werner Störk 2016

 
Blick auf die südlich vom Hau-Pass liegende Redoute mit ihrer bislang bekannten Kommunikationslinie (gelb), die Richtung der Holder-Linearschanze den Wald hoch zieht und im rechten Bildrand gut erkennbar einen Knick macht – ein bewusst eingebautes Element, um die eigene Flanke in Richtung Redoute durch seitliches Abwehrfeuer bestreichen und somit zusätzlich sichern zu können. In Richtung Osten wurde die ursprünglich Kuppe erweitert,– um dort einen Rückzugspunkt (blau) zu errichten, der gleichzeitig die Kommunikation mit Sichtverbindung hinab ins Wembacher Tal gewährleistete. Dazu richtete man von der Redoute aus ein zusätzlicher Laufgraben (rot) eingerichtet. Genauso wie ein weiterer Laufgraben (rot), der direkt an der südlichen Flanke der Schanze aus in Richtung Neuenweg angelegt wurde und somit die Kommunikation auch nach Westen sicherte. Dieser Vorposten war gleichzeitig aber auch der Kontaktpunkt zur Holder-Schanze und somit Mittler zu den südlich angelegten Schanzen.bzw. ins Große Wiesental. Über die zusätzliche Auswertung der invertierten Luftbilder (unten) besser erkennbar geworden ist das relativ große Areal (oben, grün), welches beim Bau der Redoute zusätzlich überformt wurde.
 
 
 

Luftbild Erich Meyer © Inv. Foto © Grafik © Archiv & Sammlung Werner Störk 2016

 
 
 

Luftbild Erich Meyer © Inv. Foto © Grafik © Archiv & Sammlung Werner Störk 2016

 

Auswertung der invertierten Luftbilder: rot = Kommunikationslinien, gelb = künstlich versteiltes Terrain, gut erkennbar – gelb gestrichelte Linie – der Übergang und die Auflagezone vom aufgeschütteten zum natürlichen Hangrelief), um einen Angriff aus dem Westen zu erschweren.

 
Die Redoute (Viereckschanze) auf dem Hau ist Teil jener Vorderen Linie, die als westliche Ergänzung der Hinteren Linie die Aufgabe hatte, das zwischen den beiden Abschnitten liegende Reichsgebiet vor französischen Angriffe entweder von Hüningen, Freiburg (während der französischen Inbesitznahme) oder Neu-Breisach aus zu schützen. Denn gleich mehrfach hatten die Franzosen über den Hau-Pass vorrückend u.a. auch habsburgisch-vorderösterreiche Schönau in Schutt und Asche gelegt.
 
 
            
 

Luftbilder (4) Erich Meyer olor="#000000">© Grafik © Archiv & Sammlung Werner Störk 2016

 
Der Restschnee markiert ausgezeichnet den "Knick" (gelber Kreis) in der Kommunikationslinie, die südlich der Redoute den Hang hinauf zur Holder-Linienschanze läuft. Mit einer solchen Winkelbindung in der sonst gerade laufenden Linie wurde dadurch der Flankenschutz der Linie (orange) und auch der Schanze (gelb)  erhöht, da die Linie so beidseitig mit Musketen/Flinten bestrichen werden konnte.
 
                       
 
Quelle: http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1728292/%22Neuenweger+und+Heimbrunner+Baenne%22
http://www.leo-bw.de/media/labw_findmittel_02/current/delivered/bilder/labw-4-1728283-1.jpg
 
Legende: Aufstiegsrinne Steinhofbach (hellblau), Aufstiegsrinne Rehgraben (lila), Kommunikationslinie Redoute zur Holderschanze (gelb), Holder-Linearschanze (rot), Wallgrabensperre (orange). Interessant sind die hier sehr gut erkennbaren ausspringenden Winkel (gelbe Linie), die sonst  - mit einer Ausnahme oben  - im Gelände nicht mehr gut erkennabr sind. Ganz offensichtlich wurde die ausgesprochen lange Kommunikationslinie in drei Abschnitte aufgeteilt, um so eine optimale Bestreichung der Linie nach Süden wie nach Norden sowie nach Westen zu erreichen.
 
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