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Mit zivilem Widerstand und Guerilla-Taktik gegen Schweden und Franzosen.
  Mythos Schönenbuchen - Geschichte und Geschichten.
Votiv- und Tafelbild in der Wallfahrtskapelle Unserer lieben Frau von Schönenbuchen und zum Heiligen Petrus und Paulus
 
Bildmaterial zum Aufsatz (pdf-Datei unten) 

"Mythos Schönenbuchen: „Ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen.“

 
Quelle: Google
Gesamtübersichti der wichtigsten Orte und Schauplätze: Schönau-Schönenbuchen (rot), Neuenweg mit Hau-Pass (grau), Kloster St. Blasien (grün), Münstertal (braun), Freiburg (blau), Alt- Breisach Festung (schwarz), gegenüberliegend (nicht auf der Karte) Neu-Breisach Vauban-Festung, Neuenburg rechtsrheinischer Brückenkopf Frankreichs (rosa), Vauban Festung Hüningen (Groß-Hüningen) (karminrot), Klein-Hüningen (orange), Basel (hellgrün), Rheinfelden (lila), Laufenburg (taubenblau), Waldshut (hellblau).
 
Quelle: Google 
Gesamtübersicht des Untersuchungsgebiets. 
 
 
Quelle: Google  
Drei Letzen: Aiterbach-Brücke (gelb), Kappelle Schlnenbuchen (rot) und Wembach (blau) 
 
 
Quelle: Google   
Letze Aiterbach-Brücke (gelb) und Kapelle Schönenbuchen (rot). 
 
 
Quelle: Google   
Die Nordsicherung von Schönau mit zwei Letzen.
 
 
Quelle: Google    
Die Talsicherung nach Süden (Wembach, gelb) und nach Norden (Schönenbuchen & Aiterbach, rot) 
 
 
Quelle: Google     
Talsicherung im Norden und Süden mit dem wichtigsten Zugangsweg von Neuenweg über den Hau-Paß )gelb) 
 
 
Quelle: Google     
Um die Letze in Wembach zu umgehen, wählten Schweden wie Franzosen eine alternative Angriffsroute (blau) mit Zustieg über die Einmündungsbereiche vom Wildböllenbach (gelb) und dem Lehrbächle (rot), um so von Westen her Schönau überraschend anzugreifen - gleichzeitig boten beide Wege eine schnelle Rückzugsmöglichkeit, da von den beiden Letzen aus - das gilt für Schönenbuchen wie auch Wembach, die dort stationierten Wachmannschaften nicht so schnell das Zentrum von Schönau erreichen und auch so den Angreifern nur mit großer Verzögerung nachsetzen konnten. Zudem erwarteten die Verfolger spätestens auf dem Hau-Paß eine böse Überraschung: beide, Schweden wie Franzosen, hatte dort die Paß-Sicherungen Hau und Eck stark ausgebaut.
 
 
Quelle: Google      
Die Angriffsrouten in Blickrichtung Süden zeigen die optimale Anpassungen an die Topographie des Geländes.
 
 
Quelle: Luftbild Erich Meyer (Hasel), Archiv & Sammlung  © Werner Störk 2021 
Blick über Schönenbuchen im Vordergrund, Utzenfeld mit Sicht auf den Feldberg. 
 
 
Quelle: Luftbild Erich Meyer (Hasel), Archiv & Sammlung  © Werner Störk 2021 
Schönenbuchen mit Kapelle. 
 
 
Quelle: Luftbild Erich Meyer (Hasel), Archiv & Sammlung  © Werner Störk 2021 
Schönenbuchen mit Kapelle und Aiterbach-Brücke (nördlichste Letze). 
 
 
Quelle: Luftbild Erich Meyer (Hasel), Archiv & Sammlung  © Werner Störk 2021
Zwei ideale Letzstellungen: Schönenbuchen und Aiterbach-Brücke. 
 
 
Quelle. Geoportal LiDAR 2021 
Die Letze an der Aiterbach-Brücke (rot) und die Letze bei der Kapelle von Schönenbuchen (gelb).. 
 
 
Quelle: DG 1 : 5000
Kartenausschnitt Schönenbuchen
 
 
Quelle: Geoportal BW 2021 
Luftbild des Untersuchungsgebiets. 
 
 
Quelle: Geoportal BW 2021  
Gesamtübersicht mit Schönenbuchen im Norden, Wembach im Süden, Schönau in der Mitte sowie de Haselberg, dem Gurgel und dem Letzberg.
 
 
Quelle: Geoportal LiDAR BW 2021  
LiDAR-Gesamtübersicht. 
 
Quelle: Geoportal BW 2021  
Wembach - die südliche Letze, die den Zugang von Zell sowie von von Neuenweg und dem Hau sichern sollte.. 
 
Quelle: Geoportal BW 2021  
Das LiDAR-Bild zeigt das gesamte Untersuchungsgebiet mit den zwei Letzen im Norden und der im Süden.  
 
 
Quelle: Geoportal BW 2021  
Der Vergleich mit einer heutigen eingenordeten Karte zeigt, dass die Zuweisung  vom Lehbächle der Karte von 1701 als Querverbindung zutreffend ist.
 
 
Quelle: Geoportal LiDAR BW 2021  
Der Abgleich mit den topographischen Karten zeigt, wie optimal man bei den Angriffsrouten den vorhanden geomorphologischen Gegebenheiten folgte. 
 
 
Quelle: Archiv Benno Dörflinger (Todtnau) , Grafik Werner Störk.
Auf der Karte von 1846 sind die möglichen französisch-schwedische Angriffsrouten noch als Wege eingezeichnet: die rote Linie ist die erste Variante, die gelbe über den Aufstieg über das Lehbächle die zweite, welche auch auf der Militärkarte von 1701 (siehe unten) als Möglichkeit aufgezeigt wird.
 
 
Quelle: Repro © Landesarchiv Baden-Württemberg Generallandesarchiv Karlsruhe https://www.landesarchiv-bw.de/web/47245 2017 Signatur Hfk Planbände 11. Bl.9.
Genehmigung Aktenzeichen: 4-7512-Störk,Werner
Die (nicht eingenordete) Militärkarte von 1701 weist die Querverbindung Richtung Schönau . also weit oberhalb von Wembach  -
über den Taleinschnitt des  Lehbächle als militärische Route aus.
 
 
Zehn überdenkenswerte Gründe, um das Votiv-Tafelbild in Schönenbuchen neu zu bewerten:
Ich konnte trotz umfangreicher Recherchen bislang keinen einzigen belastbaren Nachweis dafür finden, dass 1444 tatsächlich Armagnaken vor Ort in Schönen-buchen waren. Aus naheliegenden Gründen müsste St. Blasien entsprechende Hinweise auch für den konkreten Einsatz explizit als Hauensteiner Landfahnen und dessen Mannschaftskontingente für Schönau und Todtnau besitzen: dem ist aber (bis dato) nicht so. Dagegen sind 1444 die Raubzüge der Armagnaken ins Hochrheintal urkundlich belegt. Ebenso wie der missglückte Versuch, von dort über den Dinkelberg ins Wiesental zu gelangen. Ebenfalls spricht sich der historisch versierte Abt Gebert klar gegen eine Beteiligung der Armagnaken aus, ohne jedoch den Mythos Schönenbuchen faktisch in Frage zu stellen – er legt dafür bildlich gesprochen, wohl bewusst, eine „zweite Spur“.  
Es sprechen mehrere Indizien dafür, dass möglicherweise zwei für die Schönauer Bevölkerung traumatischen Ereignisse – 1634 und 1673 – und mit nur 39 Jahren zeitlichem Abstand sehr wohl durch die oral history abgesichert, die thematische Ausgangsbasis für das Tafelbild schufen. Vor allem das Jahr 1673 ist wohl entscheidend, nachdem französische Truppen Schönau erneut überfallen und wiederum teilweise in Brand gesetzt hatten. Nur für diesen Zeitraum sprechen historische Quellen eindeutig davon, dass sich „die Schwarzwälder zur Wehr setzten und viele ihrer Feinde in den Engpässen erschlugen“. Wobei man zu diesen „Engpässen“ auch die Letze von Schönenbuchen zählen muss. 
Der noch 1953 nachgewiesene Flurname „Schwedengrab“ in Nähe der Kapelle als Standort der Letze sehe ich ebenfalls in engem Zusammenhang mit beiden Ereignisse – also 1634 wie auch 1673. Im Volk wurde nachweislich nicht zwischen Schweden und Franzosen unterschieden, denn in beiden – 1634 wie auch 1673 waren sie stets engste Verbündete – sah man den gemeinsamem Feind, den selben Gegner und den gleichen Angreifer. Das „Schwedengrab“ kann also ein „Schwedengrab“, aber auch ein „Franzosengrab“ sein. Ich erinnere nur an den „Schwedentrunk“ oder die „Schwedenschanzen“ – beides gerne, aber fälschlicherweise, nur dem schwedischen „Feind“ zugeordnet. 
Wichtig sind auch die gesicherten Funde historischer Krähenfuße (Seith/Böhler) auf dem fraglichen Areal – es wurde dort aktuell aus denkmalschutzrechtlichen Überlegungen (noch) nicht mit Detektoren auf weitere Funde abgesucht. 
Das scheinbar weltliche Tafelbild einer Schlacht ist in Wirklichkeit ein speziell vom Barock/Rokoko und katholisch geprägtes Votivbild einer wundersam-sagenhaft-himmlischen Rettung und bildet damit keinesfalls ein reales Kriegs- oder Kampfgeschehen ab.  
Kleidung und Bewaffnung der abgebildeten Personengruppen wurden im Stil des späten Barocks/Rokoko übermalt und entsprechen somit weder den da-mals tatsächlich eingesetzten Waffen noch den Uniformen/Trachten jener Zeit – sie lassen damit aber auch keine zeitlichen Schlussfolgerungen zu wie: „Noch sind Feuerwaffen nicht in Gebrauch. Auch das weist darauf hin, daß dieses Bild nicht an den Schwedenkrieg erinnert, sondern an viel frühere Kriegszeit“ (Böhler). 
Es handelt sich bei der Darstellung auch nicht um eine „Schlacht“ im eigentlichen Sinn, da hier nicht zwei Heere aufeinanderprallen. Dazu gehört auch, dass auch die Fußtruppen – bestehend aus den wehrfähigen Talbewohnern – nicht in das Geschehen eingreifen, sondern lediglich als passive Zuschauer fungieren. Dagegen wird das rein defensive Handeln einer zivilen Gruppe (ohne Uniform, Rüstung, Waffen) von Schwarzwälder Bauern an einer Letze mit dem bloßen Auswerfen von Krähenfüßen (Wurfeisen) im sog. Kleinen Krieg als besondere und entscheidende Form des zivilen Widerstands dargestellt, vergleichbar mit dem sog. „Volkskrieg“ der Guerillas und Partisanen.
Die Interpretation, bzw. die klare heraldische Zuweisung über die dargestellten Feldzeichen (Fahnen, Wimpel), ist teilweise nicht mehr möglich, da mehrere entscheidende Objekte nachweislich und wohl bewusst übermalt wurden. Dies fördert nicht nur eine „freie“ Auslegung, sondern damit auch die Bildung eines zeitlosen Mythos. Wobei eben z. B. auch der Hauensteiner Landfahnen immer unter dem eigenen Feldbanner (Tanne) auftrat – auch dieser fehlt.
Das Tafelbild vermittelt aber auch verschlüsselte Botschaften und Hinweise auf die Zeit seiner Entstehung bzw. Hinweise auf das abgebildete Ereignis. Dazu zählen: das brennende Haus, Kleidung und Bewaffnung, die Fahne mit dem Georgskreuz, die Positionen von Fußvolk und Reitern sowie die Fahne von Rheinfelden.
Die Wurzeläste der Sagenwelt ziehen im Fall Schönenbuchen ihre Inhalte erkennbar aus zwei völlig unterschiedlichen Epochen und mit zwei völlig unter-schiedlichen Personengruppen. Deshalb wird aus diesem Konvolut ein völlig neues Sagenbild konstruiert, das beide Erfahrungen verbindet. Dabei wird der Ort und das Geschehen neu bestimmt: während die realen Ereignisse sich zwischen 1634 und 1673 abspielten (also sehr wohl noch innerhalb dem über-prüfbaren Zeitraum der mündlichen Überlieferung), projiziert man den neuen In-halt weit zurück ins das Jahr 1444. Obgleich die oral history erfahrungsgemäß jedoch nur einen Zeitraum von höchsten 100 Jahren abdeckt. Eine tragfähige Aussagekraft oraler Überlieferungskontinuität – am besten gleich noch über mehrere Jahrhunderte – ist wissenschaftlich deshalb nicht belastbar. Sagen müssen daher vor allem (Stichwort Quellenkritik) immer in der Zeit gesehen werden, in der sie an die Öffentlichkeit treten. Dabei werden sie oft ideologisch instrumentalisiert und gezielt in einen engen Zusammenhang von Mythos, Tradition, Verherrlichung, Patriotismus und Nationalismus gestellt, gepaart mit einer restaurativ-idealisierten Rückbesinnung auf vergangene Zeiten (Griechen, Römer, Germanen), um sich so auf (scheinbar) gemeinsame nationale Wurzeln zu berufen, welche zur Identitätsstiftung beitragen sollen.
Ausführliche Informationen und eine aktuelle Neubewertung finden Sie hier -
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Hier eine kleine Auswahl von Einzelmotiven aus der Wallfahrtskapelle: 
 
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021
 
 
Votiv-Tafelbild Schönenbuchen, Detail, Foto © Werner Störk 2021

Wie alles zusammenhängt und zusammenspielt...

 

1304 Abor dicta dui Schoenbuoch (Kapelle Schönenbuchen).

1337 Ob der Schoenenbuochen (Kapelle Schönenbuchen).

1433 Einungsvertrag der Vogteien für den Hauensteiner Landfahnen.

1444 Schlacht bei St. Jakob an der Birs bei Basel.

1446 Basler Raubzug bis nach Zell.

1471 Verpfändung des Hauensteiner Landfahnens an Burgund.

1488 Wallfahrtskapelle von Schönenbuchen wird in einem Berain erwähnt.

1536 Letze und Letzegraben bei Schönenbuchen in einem Berain erwähnt.

1541 Abt Caspar I. Müller (1541-1571).

1618 Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648).

1632 Schwedische Truppen legen St. Trudpert und 70 Häuser in Schutt und Asche.

1633 Schweden besetzen die Waldstädte. Kaiserliche plündern Heubronn.

1634 Schlacht bei Nördlingen. Schönau wird in Brand gesetzt – Kampf an Letzen.

1635 Frankreich tritt als enger Verbündeter der Schweden in den Krieg ein.

1637 Schönauer bei Schanzarbeiten der Kaiserlichen in Klein-Hüningen

1638 Schweden besetzen die Schanzen bei Klein-Hüningen und zerstören sie.

1640 Markgraf von Baden verkaufte Klein-Hüningen an Basel.

1643 Schwedische Soldaten stecken die Gschwender Mühle in Brand.

1648 Ende des Dreißigjährigen Krieges

1655 Klage über den schlechten Zustand der Wallfahrtskapelle.

1659 Neue Glocken der Wallfahrtskapelle werden eingeweiht.

1671 Pater Gebens Studien über Schönau.

1672 Französisch-Holländische Krieg(1672 - 1679)

1673 Kaiserliche Truppen im Tal

1675 Tafelbild der Kapelle entsteht (1675/85).

1677 Franzosen stecken den oberen nördlichen Teil von Schönau und

1678 den unteren südlichen Teil von Schönau in Brand. Kampf an der Letze.

1679 Vauban beginnt den Bau der Festung Hüningen (Vollendung 1691).

1688 Pfälzische (auch Orléanische oder Neunjährige) Krieg (1688 - 1697).

1690 Sperrmauer an der Letze von Schönenbuchen (bis 1697).

1691 Festungswerk Hüningen vollendet.

1693 Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden baut Vordere Linie aus.

1694 Hüningen baut rechtsrheinischen Brückenkopf (Schusterinsel).

1695 Kaiserliches Heerlager Schönau geht in Flammen auf.

1699 Neubau der Wallfahrtskapelle wird vom Weihbischof von Konstanz eingeweiht.

1701 Spanische Erbfolgekrieg (1701- 1714).

1706 Stärke des Hauensteiner Landfahnen: 900 Mann.

1716 Pater Reginbert Klump, Administrator in Schönau.

1727 Restaurierung des Tafelbildes (oder 1771).

1732 Pater Joh. Evangelist Stocker, Klosterarchivar, Administrator, Kopialbuch.

1736 Grenzkonflikt bei Hüningen: Baslerisch-französischen Lachsfangstreit.

1771 Restaurierung des Tafelbildes (oder 1727).

1780 Neubau der Kapelle.

1782 Bauliche Erweiterung der Wallfahrtskapelle.

1783 Abt Martin Gerbert (Hinweis auf Schweizer statt Armagnaken).

1813 Erster Sagen-Hinweis auf die „Schlacht bei Schönenbuchen“.

1816 Hinweis auf Johann von Werth als Sieger der „Schlacht bei Schönenbuchen“.

1847 Märchen- und Sagensammlungen der Gebrüder Wilhelm und Jacob Grimm.

1868 Hinweis auf Johann von Werth als Sieger der „Schlacht bei Schönenbuchen“.

1887 Weiterer Sagen-Hinweis auf die „Schlacht bei Schönenbuchen“.

1893 Originale Krähenfüße werden im der Schönauer Kirchturm aufbewahrt.

1898 Weitere Renovierungsarbeiten an dem Tafelbild.

1919 Sage vom „Schwedenstein“ bei Schönau

1954 Hinweis auf Flurname „Schwedengrab“ bei Schönenbuchen.

1956 Kapelle wird restauriert.

1982 Sagensammlungen mit der „Schlacht bei Schönenbuchen“

1989 Sagensammlungen mit der „Schlacht bei Schönenbuchen“

 
Zu den Wurfeisen, Krähenfüssen, Igeln oder Dornen:
 
Quelle: Zürich, Zentralbibliothek, Ms. Rh. hist. 33b, p. 115v – Kriegstechnik (Bilderhandschrift)
http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/zbz/Ms-Rh-hist0033b
Söldner verletzen sich durch Fußangeln. 
 
 
 
 Ein mit Fußangeln gesichertes Zelt-Lager auf Fol. 22r in Konrad Kyesers Bellifortis-Handschrift Ms. Thott. 290.2º von 1459
 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4henfu%C3%9F
 
 
Foto © Werner Störk 2010
 
Links: Perfekte handgeschmiedete Nachbauten von Krähenfüssen aus der Schmiede von  Günter Waßmer, rechts: die historische Original-Vorbilder
 
Fotos © Werner Störk 2010 
 
Moderne (geschweißte) massive Krähenfüße, für Mensch, Tier und Technik gleichermaßen eine extreme Gefahr 
 
     
 Fotos © Werner Störk 2010
 
Die asiatischen "Verwandten" der "Krähenfüße": Moderne (gestanzte) Ninja-Tashibishi "Krähenfüße" - für jeden 
Verfolger oder Angreifer - vor allem in der Dämmerung und der Dunkelheit - eine heimtückische Trittfalle
 
 
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Krähenfuß, Wurfeisen, Wolfseisen & Fußangel
 
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