MINIFOSSI
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 Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

 
 
Noch ein kurzer Blick zurück auf das Jahr 2017:
 
Auf den Spuren der Reformation: Grenzwanderungen
9-teilige Serie in der Badischen Zeitung und in der Badischen Zeitung Online
über die Reformation im Wiesental:
 
Signet © Copyright Badische Zeitung 2017 
Alle Artikel sind mit Direktlinks auf die BZ-Online verknüpft:
 
BZ & BZO 29.07.2017 Der Reformation auf der Spur (Auftakt)
BZ & BZO 29.07.2017 "Lebensgefährliches Grenzland" (1)
BZ & BZO 05.08.2017 Hier befeuert, dort verboten (2)
BZ & BZO 19.08.2017 Historiker entdeckt Schanze am Wiedener Eck (3)
BZ & BZO 22.08.2017 Brückenkopf von internationaler Bedeutung (Interview)
BZ & BZO 25.08.2017 „Heute merkt man den Graben nicht mehr“ (4)
BZ & BZO 31.08.2017 Ohne großen Enthusiasmus (5)
BZ & BZO 04.09.2017 Falscher Glaube konnte Leben kosten (6)
BZ & BZO 08.09.2017 Militärischer Schutz bis zum Notschrei (7)
BZ & BZO 18.09.2017 Gegenseitige Starthilfe beim Kirchenbau (8)
BZ & BZO 30.10.2017 "Die Menschen hatten unter den Folgen zu leiden" (9)
     
 
Grafik © Copyright Badische Zeitung 2017 
 
 Interessant auch die Berichte im Rahmen der 9-teiligen Bergbau-Serie über Neuenweg mit Direktlinks auf die BZO:
  Badische Zeitung Serie Teil 1 BZ-Online 17.01.2017 Wie Neuenweg zu seinem Namen kam
  Badische Zeitung Serie Teil 2 BZ-Online 21.01.2017  Fette Schafe und reichlich Mineralien
  Badische Zeitung Serie Teil 3 BZ-Online 24.07.2017 Bergbauspuren führen nach Bürchau
  Badische Zeitung Serie Teil 4 BZ-Online 27.01.2017  Kein Eldorado für Glücksritter
  Badische Zeitung Serie Teil 5 BZ-Online 04.02.2017 Die Erzgrube bleibt verschlossen
  Badische Zeitung Serie Teil 6 BZ-Online 18.02.2017 Leben und arbeiten zwischen Steinen
  Badische Zeitung Serie Teil 7 BZ-Online 03.03.2017 Das Erbe der Bergleute
  Badische Zeitung Serie Teil 8 BZ-Online 11.03.2017 Wie Neuenweg wieder aufgebaut wurde
  Badische Zeitung Serie Teil 9 BZ-Online 08.04.2017 Historiker Störk über spektakuläre Funde in Neuenweg
   

Defensivsysteme der Fortifikation
Wolfsgruben und Krähenfüße
   
 
Zur Erinnerung: Im Jahre 2002 begann das Schanzen-Projekt und die intensive Erforschung der vor allem in der Epoche des Barocks entstandenen Fortifikationsformen hier im südlichen Schwarzwald. Zu diesem Thema gehören auch die sog. Wolfsgruben - spezielle Defensivsysteme zur Abwehr von Angreifern und zum Schutz von Schanzanlagen (wie auch die Krähenfüße oder Fußangeln) . Da 2003 dann auch noch der Wolf als "Tier des Jahres" auserwählt wurde, bekam das Thema Wolf eine besondere Eigendynamik, die wir ganzheitlich und interdisziplinär erkundeten. Damals wurde  über eine möglichen Rückkehr und die Wiederansiedlung des Wolfes hier in Baden-Württemberg eher theoretisch spekuliert als wirklich ernsthaft diskutiert.
     
Wolfsrudel nach erfolgreicher Treibjagd und Beuteschlagen einer Gemse   Beeindruckendes Diorama im Staatl. Museum für Naturkunde Karlsruhe Fotos © Werner Störk 2002
Uns faszinierte der Wolf als Prädator, also als echter Beutegreifer, der sich - neben dem Niederwild - auch an das Hochwild wagte - und somit im historischen Kontext zum ungeliebten "Trophäenjäger" und wirklich verhassten "Jagdkonkurrenten" des Hochadels wurde. Aber auch deshalb, da mittelalterliche Mythen und vor allem  christlich-religiös verbrämte Vorurteile und Ängste, in denen der Wolf nicht nur als das  gierige, blutrünstige und stets mordlustige Tier schlechthin gesehen wurde, sondern auch als persönlicher Vertreter des Teufels auf Erden. Was zur fast völligen Ausrottung dieser - für den natürlichen Kreislauf der Natur - so wertvollen Spezies führte. Im Wiesental lassen sich quellenmäßig 1819 die letzten Spuren von Wölfen nachweisen.
 
Aktuell gewinnt die Diskussion auf Grund der konkreten Einwanderung hier in Baden-Württemberg eine neue Wertschätzung und bewegt viele - Wolfsgegner wie Wolfsbefürworter. Dass dabei Vertreter beider - sehr oft unversöhnlich gegenüberstehenden - Seiten zu sehr fragwürdigen und nicht belegbaren "Fakten" greifen, ist vielfach aus den Medien zu erfahren. Auch so mancher Befürworter der Rückkehr des Wolfes leistet sich einen wirklichen "Bärendienst" beim Versuch, sogar selbst die verfassungsrechtlich geschützte Freiheit von Lehre und Forschung, z. B. auch im Bereich der experimentellen Archäologie, durch massive Drohungen und unter Hinweis auf das BNSchuG § 44 und 111 SGB selbst die objektiv-sachliche Auseinandersetzung mit einst historischen Jagdmethoden - die der Mensch dann auch gegen Seinesgleichen einsetzte - zu unterbinden. Damit vergrämen diese fragwürdigen Fundamentaleiferer aber selbst solche Zeitgenossen, die bislang der Rückkehr und Wiederansiedlung des Wolfes hier in Baden-Württemberg sehr positiv gegenüber standen.
   
Neu überarbeitet
Defensivsysteme der Fortifikation

Wolfszeiten im Südschwarzwald, Wolfsangel. Wolfsanker, Wolfskette und Wolfsgrube -
und alles über
Krähenfüße und Fußangeln
(Direktlink Wolfs-Button unten).
 
 
Aktuell arbeite ich die Montangeschichte der Region um Neuenweg auf:

         
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 1
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 2
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 3
 
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 4
 
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 5
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 7
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 8
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 9
Baryt & Fluorit
Spezial-Galerie 10
 
Pyromorhit
Spezial-Galerie 11
         

 Forschungen Vorort: Internationale Festungen in Europa

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Und hier haben Sie einen schnellen Zugriff auf weitere Archiv-Daten der

  AG MINIFOSSI (1982 - 2012)

sowie die Fortführung nach 2012 als MINIFOSSI


Ausstellungen der AG MINIFOSSI
Auszeichnungen & Preise der AG MINIFOSSI
AV-Medien-Produktionen der AG MINIFOSSI
Gold- & Platin-Erstnachweise der AG MINIFOSSI

Begabtenförderung FöbbS AG MINIFOSSI
Presse-Archiv der AG MINIFOSSI   

Veröffentlichungen der AG MINIFOSSI
 
 

Seid alle herzlichst von mir gegrüßt - mit unserem traditionellen reichen Glückauf - wie immer: für alle Dinge des Lebens!

 
Euer
 
Werner Störk
 
     
 
Dieser Fall von gezieltem "unbewußten" Zerstören von Kulturgut hat für landesweites Aufsehen gesorgt - wir dokumentieren ihn hier, damit er nicht so schnell in Vergessenheit gerät. "Nur einfach mal abwarten, bis wieder Gras über die Sache gewachsen ist" - meinte einer grinsend am Stammtisch, einer, der es tatsächlich besser als alle andere wußte. Der, der dafür die Verantwortung trug. Doch hier irrt er: über diese "Sache" wird kein Gras wachsen - nicht in Tagen, nicht in Monaten, nicht in Jahren - deshalb stehen die Fakten und mittelbar symbolisch auch der dafür Verantwortliche hier und: es wird ganz sicher kein Gras darüber wachsen!
 
Unglaublich... einfach mal so ein großen historischen Wall forstamtlich geschleift:
 
Der Fall Raitbach
Forstlicher Wegebau vernichtet auf 400 Meter Länge einzigartiges Kulturgut

Dieser Fall hat landesweit Aufsehen erregt und eine intensive Diskussion über das Spannungsfeld Archäologie und Forstwirtschaft ausgelöst. Zeitungen, Radio und Fernsehen griffen diesen Fall auf  und berichteten über den nunmehr für immer zerstörten einzigartigen Wallgraben, einer historischen  Kommunikationslinie (Lauf- und Verbindungsgraben zwischen zwei Schanzanlagen).

Einzigartig deshalb, da es die einzige noch begehbare Kommunikationslinie im gesamten Forschungsbereich zwischen Wehra, Wiese und Kander war - komplett erhalten mit z. T. sogar noch im Originalzustand abgedeckter Wallkuppe und Grabensohle. Die von der Wegebaumaßnahme betroffene Fläche beträgt weit über 2.000 qm. Gleichzeitig hat man das bestehende, selbst für Laien gut als Einheit erkennbare, einmalige, da aus verschiedenen Epochen bestehende Ensemble, rigoros zerschnitten und damit gleich zweifach die Sachgesamtheit entwertet: einerseits die bestehende Kombination und andererseits als Teil der Vorderen Linie und somit auch Teil der Gesamtlinie. Und dies zum wiederholten Male: denn bereits beim Bau des Sandwürfewegs sowie beim Ausbau der Forststraße Unterer Gleichenweg wurden die jeweils dort befindlichen Anlagen schon sehr nachhaltig „beeinträchtigt“  (vergl. Karte). So wurde bereits zu jenem Zeitpunkt die Schanzbühl-Anlage einfach „zerschnitten“ - es liegen also insgesamt drei massive Eingriffe in den archäologischen Bestand vor.

Im Jahr 2002 von der AG MINIFOSSI als solcher erstmals erkannt und dokumentiert, war es uns natürlich ein besonderes Anliegen,die Hintergründe, die zu der massiver Zerstörung eines schützenswerten Kulturgutes geführt haben, aufzuhellen und damit auch nachhaltig dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholt. Zumal der für die Zerstörung der historisch einmaligen Anlage Verantwortliche beim Forst nachweislich seit 2002 in unsere Projekte Vorort eingebunden waren.

Wir haben deshalb auf speziellen Websites alle Informationen und Fotos zusammengetragen, damit sich jeder, der sich wie wir einem aktiven Denkmalschutz verpflichtet fühlt, sich sein eigenes Bild von den Fakten und den dafür Verantwortlichen zu machen. Sie erreichen die jeweiligen Seiten über das Anklicken der nachfolgenden Bild-Buttons.

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Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Hintergündige Geschichte(n)
(1)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Eingriff in die Gesamtheit
(5)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Das Raitbacher Manifest
(2)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Der Fall im Fokus der Presse
(6)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Das Ausmaß der Zerstörung
(3)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Mit einer Drohne über die Schanzen
(7)
Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Behauptungen und Wahrheit
(4)

Der Fall Raitbach - alle Daten & Fakten 
Wie es einmal war und heute ist
(8)
       
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Copyright Werner Störk Sammlung & Archiv © 2013

Der 2002 noch intakte historische Laufgraben, der die Funktion einer Kommunikationslinie, 

also einer Verbindung zwischen  zwei Schanzanlagen, wahrnahm und auf den rechten Fotos

die 2012 - 2013 auf den Wallgraben aufgeschüttete Forststraße, die den gesamten Wall-

graben-Bereich auf 400 Meter Länge und einer Fläche von rund 2.200 qm komplett zerstörte. 

Wobei die Forstverwaltung sich dazu verstieg, den originalen historischen Wallgraben als 

bereits schon bestehenden Maschinenweg zu klassifizieren, den man nur im Rahmen einer 

Hauptverbesserung instandgesetzt habe...

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FCopyright Werner Störk Sammlung & Archiv © 2013
Natürlich hat auch der  Fall Raitbach in der Presse seine Spuren hinterlassen
 
Geschleifter Wall offenbart Lücken
Badische Zeitung
Forst macht Denkmal platt
Südkurier
Den Schanzenweg einfach platt gemacht
Stuttgarter Zeitung
Über plattgemachten Schanzenweg 
wächst noch kein Gras
Badische Zeitung
Betroffenes Schweigen im Wald
Badische Zeitung
Zeitreise in Gersbach
Badische Zeitung
Forstarbeiter machen Wall aus dem 
Dreißigjährigen Krieg platt
Badische Zeitung
Streifzug durch gefährliches Grenzland
Badische Zeitung
 

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