&
AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas& Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
Werkrealschule > Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

MINIFOSSI-DATEN 1982 - 2013  

Auszeichnungen & Preise


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Fotos © Werner Störk 1992

Erster Preis für fächerübergreifendes Lernen im Rahmen der Hauptschulwoche
Baden-Württemberg in Trossingen 1992 
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Foto © Werner Störk 1999

"Leuchtturm-Projekt" im Rahmen der "Innovativen Schulprojekte" auf CD-ROM 1999 

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Foto © Werner Störk 2000

Ehrenteller der Stadt Ennepetal anlässlich der Sonderausstellung Rheingold

 im Rahmen der Internationalen Mineralienbörse Rhein-Ruhr 2000  

 
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Foto © Werner Störk 2001

Guinness-Weltrekord für die Gold-Gallery 2001
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Deutscher Preis für Denkmalschutz 2004, die Silberne Halbkugel

die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich des Denkmalschutzes 

vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz

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Foto © Werner Störk 2004

Deutscher Preis für Denkmalschutz 2004

Aus der Verleihungsurkunde ...
Das deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat den Deutschen Preis
für Denkmalschutz gestiftet, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die durch 
ihre Initiative in herausragender Weise zur Erhaltung des Architekturerbes 
beigetragen haben. 
Auf einstimmigen Beschluss der Jury verleiht das Präsidium des Deutschen 
Nationalkomitees für Denkmalschutz der AG MINIFOSSI der Friedrich-Ebert-
Schule Schopfheim die Silberne Halbkugel.
In der Arbeitsgemeinschaft MINIFOSSI leisten Schüler der Friedrich-Ebert-
Schule in Schopfheim/ Lkrs. Lörrach seit mehr als 20 Jahren mit ihren über-
aus engagierten nahezu professionellen Aktivitäten unter Leitung des Lehrers 
Werner Störk und in enger Kooperation mit Fachbehörden einen wichtigen 
Beitrag zur Inventarisation, Dokumentation, Erforschung und Vermittlung der 
historischen Kulturlandschaft im südlichen Schwarzwald. Diese in die Zukunft 
gerichtete, eminent wichtige Jugendarbeit, die in Werner Störk ihre verläss-
liche Konstante hat, würdigt das Deutsche Nationalkomitee für Denkmal-
schutz mit der Silbernen Halbkugel.
Die Urkunde wurde am 29. November 2004 im Saarbrücker Schloss feierlich
überreicht.
Für das Präsidium: Prof. Dr. Jens Goebel, Kultusminister des Freistaates 
Thüringen, Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.
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Foto © Werner Störk 2004

Johann-Peter-Hebel Gedenkplakette 2008

der Gemeinde Hausen im Wiesental

Aus dem Urkundentext:

Die Gemeinde Hausen im Wiesental verleiht dem Hauptschullehrer und Leiter der AG MINIFOSSI,

Werner Störk, aus Schopfheim, die Johann-Peter-Hebel Gedenkplakette 2008

Mit der Erforschung und Dokumentation zu den Themen Waldglas und Glashütten, Wallanlagen

und Barockschanzen des Türkenlouis sowie Goldsuche in der Region hat er sich über 25 Jahre

mit Schülern der von im geleiteten "AG Minifossi" um die Erhaltung des heimatlichen 

Volkstums besondere Dienst erworben.

Gemeinde Hausen im Wiesental am 3. Mai 2008

Martin Bühler, Bürgermeister

Fotos © Werner Störk 2008
Die Hebel-Gedenk-Plakette 2008 mit Urkunde
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Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens 

der Bundesrepublik Deutschland 

- Bundesverdienstkreuz -

- Verleihung erfolgte am 11.03.2009*)  in der Aula der Friedrich-Ebert-Schule -

Foto & Webdesign ©ws-minifossi-2009
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Foto ©ws-minifossi-2009

Neben der Laudatio von Herrn Landrat Schneider, den Grußworten des Vorsitzenden des 

Freundeskreises der Friedrich-Ebert-Schule und ehemaligen Rektor unserer Schule, Wolfgang 

Gabriel, von Bürgermeister Christoph Nitz und unserer Schulleiterin Claudia Brenzinger

sowie Helmut Bäckert als Leiter des Kreisverbindungskommandos, sprachen auch die Schul-

sprecher Yvonne Barozzi & Felix Hildebrandt. Ihre gemeinsame  Ansprache wird hier veröffent-

licht:

"Sehr  geehrter Herr Landrat Schneider, sehr geehrter Herr Störk, sehr geehrte Damen 

und Herren!

Wir, die Schulsprecher der Friedrich-Ebert-Schule freuen uns, dass auch wir die Möglichkeit

haben, heute Abend ein paar Worte an Sie, aber vor allem an Herrn Störk, richten dürfen. 

Wir kennen Herrn Störk von einer anderen Seite, als viele von Ihnen – nämlich als unseren 

Lehrer.

Wie kann man den Herrn Störk mit ein paar Worten aus Sicht der Schüler beschreiben? 

Ganz einfach: Sympathisch, lustig, direkt und ehrlich.

Kurzum gesagt: Herr Störk ist einfach gigantisch. Er ist bei uns allen sehr beliebt. Sein Unter-

richt ist stets interessant und spannend und geht weit über das Gewöhnliche hinaus. Aber nicht 

nur im Unterricht, sondern auch im Zwischenmenschlichen. Er hat immer ein offenes Ohr und 

er sieht einfach alles.

Sein Gedächtnis ist phänomenal, was manchmal zum Nachteil von uns Schülern führt, da er 

auch kleinere Verstöße unsererseits nicht einfach vergisst.

Sehr geehrter Herr Störk, wir freuen uns, dass Sie heute das Bundesverdienstkreuz erhalten. 

Wenn es nach uns ginge, hätten Sie mindestens zwei verdient. Wir sind stolz darauf, bei Ihnen 

Unterricht haben zu dürfen und freuen uns auf die Zukunft mit Ihnen.

In diesem Sinne: Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Ihre Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule".

Yvonne Barozzi & Felix Hildebrandt (Schulsprecher)

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Foto ©ws-minifossi-2009
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Auszüge aus meiner Dankrede:

"Der eigentliche Schlüssel zum Erfolg der AG Minifossi liegt eben nicht in meinen vermeintlichen Hob-

bys sondern einzig und allein in der Eigendynamik der Projektthemen, die so 27 Jahre lang - gerade 

auch für mich als Projektleiter - der feste Garant für stets aufs Neue spannende, bewegende, faszinieren-

de Projekte war.

Das ist unser Geheimrezept. Eine Voraussetzung dafür ist die freiwillige Bereitschaft, sich als Projekt-

leiter kontinuierlich auch fremden Themenbereichen zu öffnen und sich intensiv fortzubilden: Auch als 

Lehrer gilt: Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir – lebenslang.

Und wir hatten natürlich auch 27 Jahren lang sehr viel Glück mit bislang 260 Schülern unfallfrei zu ar-

beiten: In gefährlichen Steinbrüchen, unübersichtlichen Höhlensystemen, in tosenden Wildbächen, 

feucht-kalten Bergwerksstollen und siedlungsfernen Wäldern und Regionen - hier vom Schwarzwald 

über die Schwäbische Alb und den Jura bis hoch hinauf in den Alpen. Mein außerordentlicher Dank 

geht an meine Minifossis, ohne die es weder das Projekt noch diese Auszeichnung gäbe. Dank auch 

an deren Eltern, die uns als Chauffeure und zuverlässige Exkursionsbegleiter immer zur Verfügung 

standen.  

Kommunale Großprojekte erfolgreich zu planen, umzusetzen und auch optimal abzuschließen, sind 

ebenfalls nur mit einem professionellen Team möglich. Bestes Beispiel: Die bundesweit einzigartige 

Barockschanze auf dem Scherentann in Gersbach mit dem dazugehörenden Dorf- und Schanzenpfad

sowie das landesweit einmalige Wald-Glas-Zentrum - auch für uns als AG Minifossi Projekte, die ihres-

gleichen suchen. Genauso wie die dazugehörenden Netzwerke aus engagierten Privatpersonen, dem 

Förderverein Gerisbac, der Ortsverwaltung Gersbach, dem staatlichen wie städtischen Forst, dem 

Städtischen Museum, der Museumsgesellschaft, der Gewerbeschule Schopfheim, dem Technik-Mu-

seum, der Stadtbücherei, dem Landesdenkmalamt, der Verwaltung unserer Stadt, Fachbetrieben, 

dem Land und der EU. Daneben gibt es auch uns wohl gesonnene Menschen, die durch großzügige 

Schenkungen, wie die große Mineralien-Sammlung von Eugen Holdermann, unser Projekt unter-

stützen.

Der Erfolg der Minifossis gründet sich – und ich hoffe, dass dies wirklich deutlich wurde - eben über-

haupt nicht auf der scheinbaren Dominanz meiner Person und nicht auf der medialen Jagd plakativer 

Schlagzeilen, sondern zeichnet sich primär durch die solide Mitarbeit an runden Tischen und dem 

Aufbau von Netzwerken aus, die durch Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit, Kontinuität und Fleiß punkten: 

Für unsere Schüler, für unser Schule, für unsere Stadt, für unsere Region und weit darüber hinaus.

Ich nehme diese Auszeichnung deshalb keinesfalls für mich in Anspruch, ich sehe sie nicht als 

mein Verdienst, sondern als ein besonderes Geschenk derer, die mich für diese Auszeichnung 

vorgeschlagen haben: Denn ich habe nur meine Pflicht getan, und das, was darüber hinausging, 

war meine ureigenste und freiwillige Kür.

So nehme ich diese Verleihung primär stellvertretend für all´ diejenigen an, die unsere AG begleitet

und dazu beigetragen haben, dass Minifossi hier gedeihen, reifen und erwachsen werden durfte.  

Am liebsten jedoch möchte ich diese Ehrung stellvertretend für die Hauptschule annehmen. Als ein

symbolisches Dankeschön, was wir ihr, was unser Land und unsere Wirtschaft ihr tatsächlich ver-

danken.  

Als späte Anerkennung für das, was in unserem so sprichwörtlichen "Musterländle" deshalb alles so 

hervorragend und mustergültig funktioniert, weil es eben auch ein Heer von ehemaligen Volks- und

heutigen Hauptschülern war und ist, die in allen Bereichen von Handel, Handwerk, Industrie, Pro-

duktion und Dienstleistungen selbst unseren heutigen Alltag bis in die letzte Ecke hinein mitbe-

stimmen. Ich denke, die Hauptschule hat endlich einmal eine solche öffentliche Anerkennung und 

Auszeichnung verdient." 

Weitere Infos : EVA FöbbS-Rechenschaftsbericht 2008/2009

*) Zur Erinnerung an den 11.03., der Tag der Verleihung, vor allem aber auch im bleibenden Gedenken an den

11.03.2009, dem Tag des Amoklaufs von Winnenden und  Wendlingen mit 16 Toten ... 

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::....:

"Weltbeweger"

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Mit Datum vom 16. Juni 2009 wurde die AG Minifossi in die große Datenbank der Weltbeweger der Stiftung 

Bürgermut (Berlin) aufgenommen. 

"Minifossi zeigt, wie Engagement weite Kreise ziehen und eine erstaunliche Eigendynamik entwickeln 

kann" - ist u.a. zu lesen und: "Ein Lehrer sollte seine Schüler respektieren und ihnen alles zutrauen, findet 

Störk. Er  rät, ein Thema, von dem Lehrer und Schüler begeistert sind, mit einfachen Mitteln und ohne 

große Erwartungen anzugehen: In Praxis- und Feldarbeit, mit Engagement und Spaß an der Sache. Das 

wirkt jedoch nur, wenn Lehrer dafür offen sind, sich auf die Neugierde der Schüler einzulassen und bereit 

sind, mit ihnen zu forschen und auf Entdeckungsreisen zu gehen."

Dazu drei Direktlinks:

http://www.weltbeweger.de

http://www.weltbeweger.de/toro/resource/html?locale=de#searchText.Schopfheim.wiki_tab.3ec.SUBNET.f

http://www.weltbeweger.de/toro/resource/html?locale=de#wiki.b2

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Ehrenring der Stadt Schopfheim

Eine außergewöhnliche Ehrung erfuhr der Leiter der AG MINIFOSSI, Werner Störk, durch die Stadt

Schopfheim: Er erhielt 2012 den "Ehrenring" der Stadt Schopfheim, eine ganz besondere Auszeich-

nung, die bislang (seit 2002) nur zweimal verliehen wurde.

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Foto  © Werner Störk 2012
Der Ehrenring der Stadt Schopfheim
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