AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

Schwerpunkte 2009

Die Schwerpunkte in diesem Jahr lagen - wie immer - in verschieden Bereichen: Räumlich einerseits 

in Gersbach und im Wehratal, andererseits aber auch im Großen und im Kleinen Wiesental. Vor

allem die Abschlussarbeiten für den Schanzen- und Dorfpfad war sehr zeitaufwendig und auch vom

fachwissenschaftlichen Ansatz sehr anspruchsvoll. Die Veröffentlichung der interessanten Broschüre

"Gersbacher Schanzenweg - Als französischer  Spion unterwegs an den feindlichen Linien in 

Gersbach"Stadt Schopfheim, OV Gersbach (Hrsg.), Transinterpret 2008, für die wir als Projektinitiator 

und wissenschaftlicher Leiter verantwortlich zeichneten, war einfach ein besonderer Moment.

Neue Aufnahmetechniken .- sog. Hochbilder - wurden an der Schanze experimentell ausprobiert - mit 

überraschend guten Ergebnissen.

Die Gesamtkonzeption der "Kulturwege Gersbach" wurden von uns speziell überarbeitet und so

konnte endlich auch der Kunst- und Skulpturenweg des Gersbacher Künstlers Wolfgang Gerstner

in die Gesamtpalette von jetzt fünf Wege und Pfade aufgenommen werden. Wobei es natürlich

auch sehr interessant ist, die Minifossis dabei zu haben, wenn ihr Projektleiter die Laudatio hält ...

In diesem Zusammenhang auch interessant: Die Gersbacher Gastronomen haben sich - unserem

Impuls folgend - zusammengeschlossen und bieten jetzt in Ihren Häusern - abgestimmt in Preis

und Angebot - spezieller "Schanzengerichten" an sowie die Möglichkeit, den Barock auch kuli-

narisch zu erleben - und zwar mit einfachsten  Bauerngerichten bis hin zum mehrgängigen 

Fürstenmenu - so etwas gibt es sonst nirgends!

Weiterhin standen mehrere Sondierungen im Gelände an, die wiederum an drei Plätzen erfolgreiche

Neufunde ermöglichten.

Natürlich standen auch wieder Führungen und Vorträge im Zusammenhang mit der Barockschanze

und dem Wald-Glas-Zentrum an. Hier macht sich aber - zur Freude des Projektleiters - die Ausbildung

der 12 Schanzen-Guides sehr positiv bemerkbar, die zu einer nachhaltigen Entlastung führten. Bei

Führungen über 50 Personen ist jedoch - wie auch bei stark fachwissenschaftlich interessierten Be-

suchern - immer noch der persönliche Einsatz nötig. Auch bei solche Anlässen wie dem Besuch einer

hochrangigen Leader-Delegation der EU, die sich über die Leader-Projekte Vorort informierte - und

sehr beeindruckt war. Wie umfangreich diese Tätigkeit wirklich ist, zeigt sich daran, dass wir im Früh-

herbst 2008 bereits unsere 100. Führung (ohne die der Guides) angeboten haben.

Die Kooperation zwischen Eppingen, der großen Kreisstadt im nördlichen Baden (Kraichgau) und

Schopfheim konkretisierte sich in gemeinsamen Aktivitäten (Ausstellung, Tourismus-Konzept, Touris-

mus-Konferenz). Dazu gehört auch:

Die Erfassung der gesamten Schwarzwald-Linien ist zu unserem bislang sicherlich größten Projekt

gereift: Die Umfrage in Form einer Rundmail an über 300 Gemeinden und Städte, die in und an den

Linien des Türkenlouis liegen haben mit einem Rücklauf über 50% erste wichtige Grunddaten geliefert,

die nun ausgewertet und weiter verarbeitet werden. Wir setzen für das Gesamtprojekt, das auf Landes-

ebene mit Regierungspräsidien, Ministerien und der Forstverwaltung sowie diversen Landesämtern

- auch unter Einbeziehung des Schwarzwaldvereins - kooperiert, zwei bis drei Jahre an. Angesichts

der 550 km langen Defensivlinie kein leichtes Unterfangen - was aber gerade auch den besonderen

Reiz ausmacht. So fanden bereits mehrere Exkursionen in den Mittleren und Nördlichen Schwarzwald

statt.

Quasi im Hintergrund, aber mit erheblichem Zeitaufwand, lief die Ausarbeitung der Fachaufsätze für die 

Veröffentlichung im Frühjahrs- und Jubiläumsband für den Markgräfler Geschichtsverein (Schanzen 

67 Seiten, Waldglas 15 Seiten, Menebauern 28 Seiten). Dazu kamen die beiden Fachvorträge in

Form von Festvorträgen anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des MGV , die öffentliche Vorstellung 

des Frühjahrbandes sowie zwei Sonderführungen.

Im Rahmen des Begleitprogrammes zur Ausstellung Alles im Fluss - Tout baigne - Wiese, Birs 

und Ill vom 06.04. - 07.09.2008 Museum am Burghof in Lörrach boten wir eine vielbeachtete und 

auch sehr gut besuchte (ausgebuchte) Goldwasch-Aktion an der Wiesen in Lörrach an.

Zu den öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten gehörte sicherlich auch die Sondersendung vom

12.11.2008,19.40 Uhr, des SWR-1 Landesschau-Mobil Baden-Württemberg: Die Barockschanzen 

von Gersbach (4 Minuten-Beitrag im Rahmen der "Schopfheimer Woche", 5 verschiedene Profil-Bei-

träge).

Sowie die von der LEADER Aktionsgruppe Südschwarzwald herausgegebene: Sechseckschanze 

von Gersbach in Form einer DVD, 24 Minuten, Initiativen für unsere Region, Europäischer Land-

wirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), die landesweit auf Fachtagungen,

Messen, etc. zum Einsatz kommt.

Im Mittelpunkt stand sicherlich unserer 70. Sonderausstellung im Städt. Museum von Schopfheim. 

Sie war dem Lebenswerk von Eugen Holdermann gewidmet und trugt den Titel: "Schatzkammer Natur -

Steine, Skizzen, Studien -  Aus dem Leben und Werk des passionierten Mineraliensammlers, Land-

schaftsfotografen und Zeichners  Eugen Holdermann" 5.10. - 16.11.2008. Eugen Holdermann ist ein 

langjähriger Kooperationspartner. Ihm verdanken wir auch eine große Mineralien-Sammlung mit über 

2.000 Exponaten. Auch diese Ausstellung wurde zu einem großen Erfolg, an deren Vernissage über 

120 Gäste teilnahmen (Laudatio Werner Störk) und mit einer beeindruckenden Finissage abgeschlos-

sen wurde. 

Im Rahmen des Begleitprogrammes zu dieser Ausstellung wurde von uns auch Goldwaschen in der 

Wiese, verbunden mit einer Sonderführung angeboten - und sehr gut angenommen.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir den bereits zweiten Besuch der Markgräflichen Familie aus Salem - 

verbunden mit einer Sonderführung auf der Barockschanze mit anschließendem gemeinsamen Mittag-

essen in Gersbach.

Letzter schriftlicher Hinweis - wir wollen ja nur die Schwerpunkte aufzählen: Die große Hurstaktion in

Kooperation mit unserer KOOP-Klasse, den Minifossis und den Forstwirt-Azubis vom forstlichen Aus-

bildungsstützpunkt Hasel - ein sehr gelungene Aktion.

Und letzte Anmerkungen als post scriptum: Die Tatsache, dass die Schirmherrin der Schopfheimer Fas-

nacht als Gersbacherin mit dem Titel "Sabine I. von der Schanze" gekürt wurde und auch das Schulfest

in Gersbach ganz unter dem Motto Türkenlouis stand, zeigt, dass das Thema auch in der Bevölkerung

"angekommen", also auch angenommen ist. Dafür sprechen auch das erste Open-Air-Konzert und der 

erste Gottesdienst auf Schanze ...

Dazu einige Direktlinks:

 

http://www.jugendheim-gersbach.de/Dorf-Geschichts-Pfad-Weg-Barock-Gersbach-Schwarzwald-.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Skulpturen-Weg-Pfad-Gersbach-Wolfgang-Gerstner.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Schanzen-Pfad-Weg-Festung-Barockschanze-Gersbach-Schwarzwald.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Winter-in-Kanada-Canada.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Hurstaktion-Schlechtbach-Schanze.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Hochbild-Hochbilder.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Wege-Pfade.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Wald-Glas-Museum-Gersbach.html

http://www.jugendheim-gersbach.de/Barockschanze-Barock-Schanze.html  

http://www.jugendheim-gersbach.de/Roemisches-Marsch-Feld-Militaerlager-Kastell.html


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